„Ich schlief nie eine ganze Nacht durch“ - eine Anwender-Erfahrung

Christina, eine von Birgitte Madsens zwei Töchter, hat Epilepsie. Birgitte Madsen, Aarhus, hat seit Mitte März einen Epi-Care Epilepsiealarm von Danish Care Technology in Christinas Bett  installiert. Birgitte Madsen hat folgende Erfahrungen, nachdem sie den Epi-Care Alarm ein halbes Jahr benutzt hat:

Birgitte, Mutter, Dänemark

„Meine Tochter Christina, die fast 11 Jahre alt ist, ist mit einer Gehirnverletzung geboren, und sie wird seit ihrem ersten Lebensjahr wegen Epilepsie behandelt. Sie hatte Absenzen, Muskelschwächen und Krampfanfälle. Bei starken Krampfanfällen gab ich ihr Stesolid (Beruhigungsmittel) um ihre Anfälle, die bis zu 5 Minuten andauern konnten und eventuell ihr Gehirn schaden könnten, zum Aufhören zu bringen. Nachdem sie einige Jahre fast anfallsfrei war, bekam Christina im Winter 2001/2002 wieder Symptome von starken Krampfanfällen. Sie hatte Absenzen und manchmal Zittern im linken Arm“.

Ob die Änderungen daran lagen, dass sie in die Vorpubertät kam, und sie sich wegen der Hormone veränderte, oder ob es die Nachwirkung eines schlimmen Keuchhustens im Winter war, weiß Birgitte Madsen nicht:

„Aber ich hatte große Angst, sie würde wieder starke Krampfanfälle bekommen, die nicht entdeckt würden, wenn ich nachts schlief“. Eine Zeit lang stellte Birgitte deshalb nachts den Wecker jede Stunde, damit sie nach Christina sehen konnte. Es war natürlich furchtbar ermüdend, nachts nie durchzuschlafen.

Nachdem Birgitte Mitte März einen Epi-Care Epilepsiealarm bekam, traut sie sich wieder Christina ohne ständige Beaufsichtigung schlafen zu lassen. Birgitte sagt: „Ich habe den Alarm so eingestellt, dass er nach 15 Sekunden alarmiert. Die Male, an denen ich zu Christina ins Zimmer kam, war sie immer wach. Ich habe keine falschen Alarme bemerkt, aber bin manchmal frühmorgens alarmiert worden, wenn Christina sich nach dem Schlaf erwachend im Bett bewegt hat.

Es gibt mir ein richtig gutes Gefühl, dass ich geweckt werde, wenn Christina nachts einen Krampfanfall bekommt. Ein Gefühl der Sicherheit. Beim Gedanken, dass Christina einen Anfall bekommt, und ich ihr nicht helfen kann, geht es mir ganz schlecht.

Christina wurde ins Epilepsiekrankenhaus in Dianalund, Dänemark verwiesen, wo sie sich in einem Zeitraum in den Sommerferien 2002 befand. Die Ärzte meinen, dass Christina sich der Epilepsie entwächst, und sie haben die medikamentöse Behandlung geändert. Obwohl Christina nun keine nächtlichen Anfälle bekommt, möchte Birgitte Madsen ihren Epilepsiealarm nicht missen.

„Ich möchte ganz sicher sein, dass ich einen nächtlichen Anfall entdecke. Darum ist der Alarm immer angeschlossen, wenn ich schlafen gehe. Sonst würde ich keine Nacht gut schlafen“, beendet Birgitte Madsen das Gespräch.


Bettalarm Epilepsie

Anregungen und eigene Erfahrungen?

Sie wollen Ihre Erfahrungen ebenfalls gerne teilen? Kontaktieren Sie uns gerne - Wir freuen uns über jedes Feedback, Anregungen und Erfahrungsberichte!