Neue Studie: Epi-Care funktioniert im Alltag

Der Test und die Ergebnisse bauen auf den persönlichen Einschätzungen und Erfahrungen von Nutzern, Pflegepersonen und Familienangehörigen auf. Mit dieser wissenschaftlichen Studie untersuchten die Forscher, ob die 2013 gemessenen Ergebnisse auch für den Alltag und nicht nur in besonderen Testumgebungen gültig sind.

Die Studie zeigt, dass Epi-Care free und Epi-Care mobile 90% Anfälle mit 0,1 Fehlalarmen pro Tag registrieren. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Technologie hält, was sie aus vorhergegangenen Studien verspricht und auch im normalen Alltag Zuhause anwendbar ist.

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EEG bei Epilepsie

EEG steht für Elektroenzephalografie (bzw. Elektroenzephalogramm) und ist die Messung der bioelektrischen Aktivität des Gehirns. Während einer EEG-Überwachung werden Elektroden am Kopf befestigt, die die Hirnströme messen. Dies geschieht, indem mit Hilfe der Elektroden Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche aufgezeichnet und in einem Elektroenzephalogramm grafisch dargestellt werden.

Ärzte verwenden diese Methode zur Diagnose und neurologischen Forschung. Es kann dadurch unter anderem ermittelt werden, welche Art von Epilepsie der Patient hat.

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Was ist Status Epilepticus?

Ein Status Epilepticus ist ein ununterbrochener epileptischer Anfall oder eine Reihe von Anfällen, die zeitlich sehr nah beieinander liegen. Er kann mehr als 30 Minuten andauern.

In 95% der Fälle hört ein tonisch-klonischer Epilepsieanfall innerhalb von 5 Minuten von selbst auf. Bei einem „normalen“ tonisch-klonischen Epilepsieanfall ohne Status Epilepticus ist es schwierig zu atmen, aber da der Anfall relativ kurz andauert, verursacht der Sauerstoffmangel keine permanenten Schäden. Der Status Epilepticus hingegen ist länger anhaltend, wodurch ein signifikantes Risiko für schwerwiegende Hirnschädigung und Lebensbedrohung besteht.

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