Kinder mit Epilepsie: nächtliche Sorge und schlechtere Schlafqualität

Wir bei Danish Care Technology sind keine Ärzte, daher haben wir nicht die Kompetenz, bei Epilepsie und medikamentöser Behandlung zu beraten. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder die Deutsche Epilepsievereinigung.

 
Ein Epilepsiealarm wie Epi-Care 3000 kann einen Anfall nicht verhindern, aber der Alarm kann die Unsicherheit der Eltern beseitigen und schnellstmöglich Hilfe rufen
 

Epilepsie bei Kindern

Epilepsie kommt in allen Altersgruppen vor, aber entsteht insbesondere in der Kindheit oder im hohen Alter. Ca. 0,5-1% der Bevölkerung erkrankt an Epilepsie. Statistisch betrachtet treten die Hälfte aller Epilepsien vor dem zehnten Lebensjahr auf.

Die meisten Kinder mit Epilepsie bekommen eine effektive medizinische Behandlung. Ein Drittel aller Kinder werden bei fachgerechter Behandlung durch das erste Medikament anfallsfrei, ein weiteres Drittel durch weitere Medikamente oder eine Kombinationstherapie mit mehreren Medikamenten. Ein nicht unbedeutender Anteil der Kinder mit Epilepsie wird durch Medikamente jedoch nicht anfallsfrei und muss mit unvorhersehbaren epileptischen Anfällen leben.

Die meisten Epilepsieanfälle sind ungefährlich, aber in seltenen Fällen kann ein tonisch-klonischer Krampfanfall gefährliche Schäden verursachen. Lange Anfälle sind besonders riskant, weil Personen während des Anfalls Schwierigkeiten haben, zu atmen. In diesen Fällen ist es notwendig den Anfall zu erkennen und mit Medizin zu stoppen.

Obwohl der übliche Anfall keine Langzeitschäden zur Folge hat, ist er ein unangenehmes Erlebnis für das Kind, besonders wenn die Eltern den Anfall nicht bemerken und das Kind alleine ist. Dieses Risiko ist besonders hoch in der Nacht, wenn die Familie schläft.

Sorgen und Schlaflosigkeit in der Nacht

Die Sorge der Angehörigen vor nächtlichen epileptischen Anfällen ist groß und kann zusammen mit der verminderten Schlafqualität von Eltern und Betroffenen die zwischenmenschlichen Beziehungen belasten. Einer in der Epilepsia veröffentlichen Studie zufolge haben 64% der Eltern nach der Diagnose der Epilepsie begonnen, mit dem Kind ein Bett zu teilen – das sogenannte Co-Sleeping. Dass dies keine optimale Lösung ist, zeigt sich in den Ergeinissen, da 62% der Eltern durch das Co-Sleeping schlechter und/oder weniger schlafen und 44% angeben, sich selten oder nie ausgeruht zu fühlen.

Nächtliche Anfallsüberwachung

epi-care3000

Wenn das Kind tonisch-klonische Anfälle hat, kann ein Epilepsiealarm eine hilfreiche Lösung sein. Das Alarmgerät kann den Anfall nicht verhindern oder vorhersehen, ruft aber Hilfe, indem es bei einem Anfall die Eltern alarmiert.

Der besonders für Kinder empfohlene Epilepsiealarm heißt Epi-Care 3000 und besteht aus einem Sensor, der an der Matratze des Kinderbetts befestigt wird. Der Sensor registriert Bewegungen im Bett und erkennt einen tonisch-klonischen Anfall, woraufhin er einen Alarm sendet.

Bei Kindern bietet ein Epilepsiealarm daher eine Alternative zum Co-Sleeping und kann die Schlafqualität der ganzen Familie verbessern.

Selbstverständlich kann Epi-Care 3000 ebenfalls für Erwachsene verwendet werden und ist für alle Altersstufen eine sichere Methode, epileptische Anfälle in der Nacht zu überwachen – ohne invasive Überwachung wie z.B. Videoüberwachung.

Erhältliche Hilfsmittel zur Anfallsüberwachung

Der Bettalarm: Sicherheit im Schlaf

Das Armband: Sicherheit rund um die Uhr und unterwegs

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Wie hat sich Co-Sleeping auf die Schlafqualität ausgewirkt?


Wie ausgeruht sind Eltern von Kindern mit Epilepsie?


Weiterführende Links:
Mehr über Epilepsie bei Kindern

Quellen:

Deutsche Epilepsievereinigung, (o.D.). Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen. Abgerufen am 15. Januar 2019, von https://www.epilepsie-vereinigung.de/wp-content/uploads/2013/09/Epilepsie-bei-Kindern-und-Jugendlichen.pdf

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Larson, A. M., Ryther, R. C., Jennesson, M., Geffrey, A. L., Bruno, P. L., Anagnos, C. J., ... & Thiele, E. A. (2012). Impact of pediatric epilepsy on sleep patterns and behaviors in children and parents. Epilepsia53(7), 1162-1169.

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