Was ist ein tonisch-klonischer Anfall?

Der tonisch-klonische Anfall

Es gibt unterschiedliche Arten von epileptischen Anfällen. Der bekannteste und am häufigsten mit Epilepsie assoziierte Anfall ist der tonisch-klonische Krampfanfall.

Dieser besteht aus zwei Phasen. Es beginnt mit einer plötzlichen Steifheit im Körper, bei der alle Muskeln extrem angespannt werden. Danach verliert die Person das Bewusstsein. Auf die tonische folgt die klonische Phase. Dabei kommt es zu krampfartigen Zuckungen, da sich die Muskeln abwechselnd an- und entspannen.

Was sind mögliche körperliche Nebeneffekte des tonisch-klonischen Anfalls?

Während eines tonisch-klonischen Anfalls kann es häufig zum Sturz kommen. Oft ist es schwierig zu atmen und die Haut rund um die Lippen kann aufgrund des Sauerstoffentzugs blau werden. Außerdem kommt es häufig zum Einnässen. Betroffene beißen sich auf die Zunge und Schaum vor dem Mund kann entstehen. Nach dem Anfall ist man desorientiert, außer Atem und müde.

Ist ein tonisch-klonischer Anfall gefährlich?

Ein generalisierter tonisch-klonischer Anfall ist in den meisten Fällen ungefährlich, Personen können sich jedoch selbst durch Beißen oder Hinfallen verletzen.

In seltenen Fällen dauern tonisch-klonische Krampfanfälle sehr lange an und werden dadurch gefährlich. Lange Anfälle können zu ernsthaften Schäden führen, weil die Person Schwierigkeiten hat, zu atmen.
Im schlimmsten Fall kann dies lebensgefährlich sein oder Gehirnschäden verursachen. Wenn der Anfall nicht nach 3 - 5 Minuten aufhört, kann es notwendig werden, den Anfall medizinisch zu stoppen.

Solche Anfälle sind daher insbesondere während des Schlafens gefährlich, oder in Situationen, in denen die betroffene Person alleine ist.

Wie kann Epi-Care helfen

Unsere Epilepsiealarme sind dazu entwickelt worden, Krampfmuster eines tonisch-klonischen Krampfanfalles zu erkennen. Sie ermöglichen, dass solche gefährlichen Anfälle erkannt und rechtzeitig gestoppt werden. Außerdem können somit Familie oder Pflegepersonal während und nach dem Anfall an der Seite der Person sein.

Die folgenden Geräte sind genau dafür entwickelt worden:

Epilepsieüberwachung

Epilepsieüberwachung: Bettalarm

Wie erkennt Epi-Care tonisch-klonische Anfälle?

Ein generalisierter tonisch-klonischer Anfall ist einfach erkennbar. Zuerst tritt eine plötzliche Steifheit auf, später folgen Krampfanfälle, bei denen sich Muskeln abwechselnd an- und entspannen. Epi-Care Alarme können die Bewegungen einer Person mit Epilepsie überwachen und Kontaktpersonen alarmieren, wenn ein Krampf erkannt wird.

Alle Epi-Care Alarme haben einen Sensor, der Bewegungen misst. Der Sensor hat die Größe einer Uhr und wird am Handgelenk (oder am Bett - Bettalarm Epi-Care 3000) befestigt. Die Daten des Sensors werden konstant überwacht und wenn der Alarm ein Bewegungsmuster erkennt, welches einem tonisch-klonischen Anfall entspricht, wird automatisch ein Alarm ausgelöst.


In klinischen Tests mit Epi-Care free konnte bewiesen werden, dass dieser 89 Prozent aller Anfälle erkennt. Sie können den Artikel von der wissenschaftlichen Zeitschrift Epilepsia hier lesen (auf Englisch).

Weitere Informationen

 So sieht die Messung eines tonisch-klonischen Anfalls durch die Epi-Care Geräte aus.

So sieht die Messung eines tonisch-klonischen Anfalls durch die Epi-Care Geräte aus.

Andere Anfallsarten

Es gibt eine Reihe verschiedener Anfallsarten, bei denen der Körper anders als bei einem tonisch-klonischen Anfall reagiert. Diese Anfälle kann der Sensor nicht erkennen.

Die Deutsche Epilepsievereinigung hat eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Epilepsieanfällen erstellt, die Sie hier lesen können.

 

Epilepsie allgemein

Lesen Sie mehr über epileptische Anfälle:

Deutsche Epilepsievereinigun: Krankheitsbild

Epilepsie Interessensgemeinschaft Österreich: Anfallsarten

Schweizerische Epilepsie-Liga: Anfallsformen

 

Unsere Produkte

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