Der tonisch-klonische Anfall

Unsere Epilepsiealarme sind dazu entwickelt worden, Krampfmuster eines tonisch-klonischen Krampfanfalles zu erkennen. Um das geht es in diesem Artikel, was ein tonisch-klonischer Anfall ist und wie unsere Epilepsiealarme diesen erkennen.

Danish Care Technology hat keine Kompetenzen um über die Krankheit Epilepsie zu informieren. Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder die Deutsche Epilepsievereinigung.

Epileptische Anfälle gibt es in verschiedenen Ausführungen. Der generalisierte tonisch-klonische Krampfanall ist der bekannteste und auch derjenige, an den die meisten Menschen denken wenn sie sich einen epileptischen Anfall vorstellen.

Der tonisch-klonische Anfall beginnt plötzlich, mit einer Steifheit im Körper, danach verliert die Person das Bewusstsein, darauf folgen krampfartige Zuckungen der Muskeln.

Während eines Anfalls ist es schwierig zu atmen und die Haut rund um die Lippen wird blau wegen des Sauerstoffentzugs. Es passiert häufig dass man sich in die Zunge beißt, einnässt und dass Schaum vorm Mund entsteht. Nach dem Anfall ist man desorientiert, außer Atem und müde.

 

Ist ein tonisch-klonischer Anfall gefährlich?

Ein generalisierter tonisch-klonischer Anfall ist in den meisten Fällen ungefährlich, aber Personen können sich selbst durch Beißen oder Hinfallen verletzen.

In seltenen Fällen dauern tonisch-klonische Krampfanfälle sehr lange und werden dadurch gefährlich. Lange Anfälle haben ein Risiko für ernste Schäden weil die Person Schwierigkeiten zu atmen hat.
Im schlimmsten Fall kann dies lebensgefährlich sein oder Gehirnschäden verursachen. Wenn der Anfall  nicht nach 3 - 5 Minuten aufhört, kann es notwendig werden den Anfall mit Medizin zu stoppen.

Solche Anfälle sind besonders gefährlich während des Schlafens, oder in Situationen wo die Person den Epilepsieanfall alleine hat.

Unsere Epilepsiealarme Epi-Care free, Epi-Care free+ und Epi-Care 3000 helfen dass solche gefährlichen Anfälle erkannt und rechtzeitig gestoppt werden, und dass Verwandte oder Pflegepersonal, während und nach dem Anfall, an der Seite der Person die den Anfall hat sein können.

Die Deutsche Epilepsievereinigung hat einen Artikel über die verschiedenen Arten von Medizin, die man benützen kann um einen Anfall zu stoppen, veröffentlicht.

 

Epi-Care erkennt tonisch-klonische Anfälle

Ein generalisierter tonisch-klonischer Anfall ist einfach erkennbar, zuerst die plötzliche Steifheit und später Krampfanfälle bei denen sich Muskeln abwechselnd an- und entspannen. Epi-Care Alarme können die Bewegungen einer Person mit Epilepsie überwachen und alarmieren wenn ein Krampf erkannt wird.

Alle Epi-Care Alarme haben einen Sensor der Bewegungen misst. Der Sensor hat die Größe einer Uhr und wird am Handgelenk (oder am Bett - Bettalarm Epi-Care 3000) befestigt. Die Daten des Sensors werden konstant überwacht und wenn der Alarm ein Bewegungsmuster, das einem tonisch-klonischen Anfall entspricht, erkennt wird automatisch ein Alarm ausgelöst.

In klinischen Tests mit Epi-Care free konnte bewiesen werden dass dieser 95 Prozent aller Anfälle erkennt. Sie können den Artikel von der wissenschaftlichen Zeitschrift Epilepsia hier lesen (auf Englisch).

Wie gesagt gibt es eine Reihe verschiedener Anfallsarten, bei denen der Körper anders als bei einem tonisch-klonischen Anfall reagiert. Diese Anfälle kann der Sensor nicht erkennen.

Die Deutsche Epilepsievereinigung hat eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Epilepsie, über die Sie hier lesen können.

 

So sieht ein tonisch-klonischer Anfall durch die Augen eines unserer Epi-Care free oder Epi-Care free+ Geräte aus:

Die drei verschiedenen Farben repräsentieren die drei verschiedenen Richtungen in denen der Sensor misst.

Die Bilder sind von folgendem Artikel: Detection of generalized tonic–clonic seizures by a wireless wrist accelerometer: A prospective, multicenter study - ein wissenschaftlicher Artikel über die Technologie hinter den Epi-Care Alarmen.